6. Mai 2026
Die eher gemütliche Bergwanderung bietet im Herbst gleich drei Highlight an: Bahnkehrtunnels, ein traumhaft schöner Bergsee und goldige Lärchen. Ein sehr lohnenswerte Wanderung für alle Natürfreunde und ein Muss für alle Bahnfans.
Bergün Preda
11.6 km 739 m 325 m 3 h 51 min T2
Die Wanderung Beginn im Bahndorf Bergün, unter anderem bekannt durch das Bahnmuseum beim Bahnhof. Die Wanderung führt zuerst rund 2km lang dem Bach Albula entlang bevor der Aufstieg beginnt.

Der Weg führt parallel zur Albula und der Rhätischen Bahn in die Höhe Richtung Preda. Auf dem Weg sieht man die Bahn in einen Tunnel verschwinden und etwas weiter oben an der fast identischen Stelle wieder rauskommen. So überwindet die Eisenbahn Höhe ohne auf Zahnrad angewiesen zu sein. Die ganze Strecke ist UNSESCO Weltkulturerbe.

Nach Preda lohnt es sich noch etwas weiter hinauf zu gehen. Denn schon nach kurzer Zeit erreicht man den Lai da Paulguegna und sieht die goldigen Lärchen im See gespiegelt. Einmal um den See, bevor es zurück nach Preda geht. Von dort ist das Val Bever und das Engadin nur noch einen Tunnel entfernt. Nun kann man auf dem Rückfahrt nach Bergün die Strecke aus der Bahn bestaunen.
Im Winter ist die Strasse von Bergün nach Preda für Autos gesperrt und als Schlittel Piste präpariert. Die Strecke ist einer meine Lieblingsstrecken. Nicht zu steil, aber doch lange genug, um die Fahrt so richtig geniessen zu können bevor es mit dem Zug wieder hinauf nach Preda für die nächste Fahrt geht.
Brauchst du noch die passende Ausrüstung für deine nächste Wanderung? Hier habe ich meine Ausrüstung aufgelistet.
